Webdesign für Restaurants, Cafés und Imbisse

10 von 20 geprüften Gastronomiebetrieben haben keine Speisekarte als HTML-Seite: 6 liefern ein PDF aus, einer ein Flipbook, der Rest gar nichts oder einen Link zu einer fremden Plattform. Ein PDF lässt sich nicht mit schema.org/Menu auszeichnen, es wird von Google nicht als Gerichteliste verstanden, und bei jedem Update ändert sich die Datei-URL.

20 Betriebe im Vergleich

Öffnen Sie Ihre eigene Seite auf dem Handy, während Sie das hier lesen.

Denn die folgenden Zahlen stammen aus einer Stichprobe von 20 Gastronomiebetrieben aus sechs deutschen Städten, erhoben im September 2026 über Google Maps, Ketten und Filialbetriebe ausgenommen.

Geprüft wurde vier Mal: Speisekarte als HTML, integrierte Online-Reservierung, Speisekarte auf der eigenen Domain, aktuelle Öffnungszeiten.

10 von 20 Betrieben haben keine HTML-Speisekarte auf der eigenen Domain.

7 von 20 legen stattdessen ein PDF oder ein Flipbook aus, also ein Dokument, das der Gast auf dem Smartphone zoomen oder in einer separaten App öffnen muss.

Bei 3 von 20 liegt überhaupt keine Speisekarte auf der eigenen Website, weder als HTML noch als PDF.

Bei 4 von 20 liegt die Karte auf einer fremden Domain, bei einem Drittanbieter, einem Flipbook-Dienst oder im CDN eines Baukastensystems.

Das heißt: Die Gerichte werden indexiert, nur eben nicht für Sie.

11 von 20 haben keine integrierte Online-Reservierung, sondern nur eine Telefonnummer, einen WhatsApp-Link, einen externen Reservierungslink oder gar nichts.

2 von 20 haben Öffnungszeiten, die fehlen oder vom Google-Unternehmensprofil abweichen, und genau daraus entsteht der Gast, der vor verschlossener Tür steht und eine Ein-Stern-Bewertung hinterlässt.

Alle vier Kriterien erfüllen 5 von 20 Betrieben, und die haben es verdient, beim Namen genannt zu werden: momento-heidkrug.de, maelzerbrauhaus.de, lataverna-lg.de, das-eckerts.de und najm-restaurant.de.

Wie viele der vier erfüllt Ihre Seite gerade?

Was die Website eines Gastronomiebetriebs können muss

1. Die Speisekarte als HTML-Seite auf der eigenen Domain

Ein PDF ist für Google eine Datei, keine Speisekarte.

Es lässt sich nicht mit schema.org/Menu und schema.org/Offer auszeichnen, ein Rich Result ist damit ausgeschlossen, und die einzelnen Gerichte werden von Googles Sprachverarbeitung nicht strukturiert erkannt.

Kommt eine neue Karte, laden Sie eine neue Datei hoch, die alte URL stirbt, und jeder eingehende Link zeigt ins Leere.

Eine HTML-Karte dagegen ist durchsuchbar, filterbar nach vegetarisch oder scharf, einzeln verlinkbar und auf dem Handy ohne Zoom-Geste lesbar.

2. Reservierung, die die Website nicht verlässt

Jeder Klick, der den Gast auf TheFork, OpenTable oder einen anderen Dienst schickt, ist ein Absprung mitten in der Entscheidung.

Und die Gästedaten, die dort entstehen, unterliegen den Datenschutzbestimmungen des Anbieters, Ihr eigenes Re-Marketing ist damit eingeschränkt.

Dasselbe gilt für den WhatsApp-Link: Die Anfrage kommt an, aber messbar ist sie nicht, und für Conversion-Tracking taugt sie gar nicht.

Wir binden das Reservierungsformular deshalb direkt auf Ihrer Domain ein, damit die Buchung dort stattfindet, wo der Gast gerade ist.

3. Ein eigenes Bestellsystem statt nur Lieferando

Die Provisionen der Lieferplattformen liegen je nach Modell im zweistelligen Prozentbereich des Bestellwerts, bei Full-Service mit Plattformfahrern deutlich höher als bei Eigenlieferung.

Die E-Mail-Adressen der Besteller bleiben dabei bei der Plattform, Sie bekommen sie nicht.

Ein eigener Bestellshop auf Ihrer Domain kostet eine feste monatliche Gebühr statt einer Provision pro Bestellung, und die Gästedaten gehören dann Ihnen.

4. Öffnungszeiten, die zum Google-Unternehmensprofil passen

Bei Suchen wie „Restaurant“ plus Stadtname zeigt Google zuerst den Local Pack, also Karte plus drei Einträge.

Wer dort klickt, landet auf einer Google-Seite mit Speisekarte, Öffnungszeiten, Bewertungen und Reservierungs-Button, nicht auf Ihrer Website.

Ihre Seite braucht es trotzdem, denn das Profil verlinkt sie als Glaubwürdigkeitssignal, und nur über die eigene Seite kommen Sie datenschutzkonform an eigene Gästedaten.

Weichen die Zeiten zwischen Profil und Website voneinander ab, entscheidet Google, welche es anzeigt, und das ist regelmäßig die falsche.

5. Eigene Fotos statt Stockmaterial

Das Google-Unternehmensprofil zeigt eigene Fotos prominent an.

Stock-Bilder von Gerichten, die so nicht auf Ihrer Karte stehen, führen am Tisch zu Beschwerden und Rückgaben.

Fürs Web reicht Handy-Qualität völlig aus, professionell fotografiert werden muss nur der Hero-Bereich.

Rechtliches

Sobald Sie online bestellbar sind, gilt Art. 14 LMIV: Die Pflichtangaben nach Art. 9 müssen vor dem Abschluss des Kaufvorgangs und noch einmal bei der Lieferung vorliegen, dazu gehören die 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene aus Anlage II, von glutenhaltigem Getreide über Sellerie und Sesam bis zu Sulfiten und Weichtieren.

Jeder Preis auf der Karte muss nach § 9 PAngV der Endpreis inklusive Umsatzsteuer und aller Zuschläge sein, auch das Bedienungsgeld.

Dazu kommen das Impressum nach § 5 DDG, die Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO für Reservierungsformular, Bestellsystem und eingebundene Google-Maps-Karte sowie ein Cookie-Banner für alles, was nicht technisch notwendig ist.

Das ist keine Rechtsberatung, sondern der Rahmen, in dem wir Ihre Seite bauen.

Referenzprojekt: Korfu Grill

Für den Korfu Grill in Alsdorf haben wir korfualsdorf.de umgesetzt, auf WordPress.

Die Online-Bestellung läuft über ein eigenständiges WooCommerce-System auf shop.korfualsdorf.de, gegliedert nach Pizza, Nudelgerichten, Gyros und Grillfleisch.

Reserviert wird über eine Buchungstabelle im Hauptmenü, die Öffnungszeiten stehen auf der Hauptseite.

Kontakt per E-Mail und Telefon ist angegeben, Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie sind im Footer verlinkt.

Leistungsumfang

Webdesign

Wir bauen die Seite mit der Speisekarte als HTML auf Ihrer eigenen Domain, mit integriertem Reservierungsformular und auf Wunsch mit einem eigenen Bestellshop: Website erstellen lassen.

SEO

Wir zeichnen Ihre Gerichte mit schema.org/Menu aus, statt sie in einem PDF verschwinden zu lassen, und pflegen Ihr Google-Unternehmensprofil so, dass Öffnungszeiten und Karte dort zur Website passen: SEO.

Website-Wartung

Wir aktualisieren Karte, Preise, Allergenangaben, Urlaubs- und Feiertagszeiten, damit nicht die Winterkarte im Juli online steht: Website-Wartung.

So läuft das ab

  1. Beratungsgespräch. Sie rufen an, wir klären Speisekarte, Reservierung, Lieferung und Abholung sowie das, was Sie selbst pflegen wollen.
  2. Bestandsaufnahme. Wir prüfen Ihre bestehende Seite gegen die vier Kriterien und sagen Ihnen, was bereits sitzt.
  3. Karte und Struktur. Wir überführen Ihre Speisekarte in eine HTML-Struktur mit Kategorien, Preisen und Allergenangaben, Sie geben sie frei.
  4. Umsetzung. Wir bauen die Seite, binden Reservierung und, falls gewünscht, den Bestellshop auf Ihrer Domain ein.
  5. Rechtlicher Rahmen. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Consent und Endpreise nach PAngV gehören zur Umsetzung.
  6. Livegang. Die Seite geht online, das Google-Unternehmensprofil wird auf dieselben Zeiten gestellt, danach übernehmen wir auf Wunsch SEO und Wartung.

Unsere Garantie

Gefällt Ihnen das Ergebnis nicht, bekommen Sie Ihr Geld zurück.

Keine Ausnahmen, kein Kleingedrucktes, keine Bedingung im Nebensatz.

Das Risiko liegt damit bei uns, nicht bei Ihnen!

Häufige Fragen

Was kostet eine Website für ein Restaurant?

Das hängt am Umfang: Ein Café mit einer Karte und einem Reservierungsformular ist etwas anderes als ein Betrieb mit Mittagskarte, Abendkarte, Allergenangaben und eigenem Bestellshop. Eine Zahl, die wir hier hinschreiben, wäre geraten, und geratene Zahlen helfen Ihnen nicht. Sie bekommen den Preis im Beratungsgespräch, verbindlich und vollständig.

Wie viel kostet ein Website Design?

Der Preis entsteht aus dem Funktionsumfang, nicht aus der Seitenzahl. Reservierung, Bestellsystem und die Frage, ob Sie die Karte selbst pflegen oder wir sie im Rahmen der Website-Wartung aktualisieren, machen den Unterschied. Das klären wir im Beratungsgespräch und nennen Ihnen dort eine feste Summe.

Wie erstelle ich eine Gastronomie-Website?

Sie erstellen sie nicht, wir tun das. Von Ihnen brauchen wir die Speisekarte, die Öffnungszeiten, die Allergenangaben und ein paar Fotos, den Rest übernehmen wir. Wenn Sie später etwas ändern wollen, ändern Sie es selbst, ohne Programmierkenntnisse.

Welche Software für Gastronomie?

Wir bauen auf WordPress, der Bestellshop läuft über WooCommerce, so wie beim Korfu Grill mit einem eigenständigen Shop-System auf einer Subdomain. Reservierungslösungen wie TheFork oder OpenTable binden wir ein, wenn Sie sie bereits nutzen, empfehlen aber ein Formular auf Ihrer eigenen Domain, damit die Gästedaten bei Ihnen bleiben.

Brauche ich eine eigene Website oder reicht Google Maps und Lieferando?

Beide zeigen Ihren Betrieb, aber beide gehören Ihnen nicht. Die Plattform behält die Provision und die E-Mail-Adressen Ihrer Besteller. Das Google-Unternehmensprofil verlinkt Ihre Website als Glaubwürdigkeitssignal, und nur über die eigene Seite kommen Sie datenschutzkonform an eigene Gästedaten für Newsletter und Angebote.

Kann ich die Speisekarte selbst ändern?

Ja. Gerichte, Preise und Allergenangaben pflegen Sie selbst, ohne uns und ohne neue Datei-URL, denn genau das ist der Vorteil einer HTML-Karte gegenüber einem PDF. Wenn Sie es lieber abgeben, übernehmen wir es im Rahmen der Website-Wartung.

Warum ist ein PDF als Speisekarte ein Problem?

Ein PDF kann nicht mit schema.org/Menu ausgezeichnet werden, ein Rich Result ist damit ausgeschlossen, und die einzelnen Gerichte werden von Google nicht strukturiert erkannt. Auf dem Handy muss der Gast zoomen oder eine separate App öffnen, und bei jedem Update entsteht eine neue Datei-URL, wodurch eingehende Links ins Leere zeigen. In der Stichprobe von 20 Betrieben setzten 7 auf PDF oder Flipbook.

Reden wir über Ihre Speisekarte

Ein Anruf, und Sie wissen, wie viele der vier Kriterien Ihre Seite erfüllt.