Webdesign für das Handwerk: Ihre Website als Beweis Ihrer Arbeit
Von 16 geprüften Handwerksbetrieben zeigen nur 7 überhaupt echte Fotos ihrer eigenen Arbeit, und keiner dieser 7 stellt ein Vorher und ein Nachher nebeneinander. Der stärkste Beweis, den ein Handwerksbetrieb im Netz führen kann, liegt auf keiner dieser Seiten. Ihr Wettbewerb überlässt Ihnen diesen Platz freiwillig.
Prüfen Sie Ihre eigene Seite
Wir haben 20 Handwerksbetriebe aus sechs Städten über Google Maps geprüft, Stand 13.09.2026.
2 dieser 20 Betriebe haben im Maps-Eintrag überhaupt keine Website hinterlegt.
18 haben eine, davon waren 16 technisch erreichbar und damit prüfbar.
Diese 16 sind die Vergleichsgruppe für alles, was jetzt kommt.
| Geprüft | Ergebnis |
|---|---|
| Anfrageformular vorhanden | 10 von 16 ja, 6 verweisen nur auf Telefon oder E-Mail |
| Echte Projektfotos statt Stock-Bildern | 7 von 16 ja, 9 nein |
| Echte Vorher-Nachher-Gegenüberstellung | 0 von den 7 Betrieben mit Projektfotos |
| Einzugsgebiet kommuniziert | 13 von 16 ja, 3 lassen die Frage offen |
| Meisterbrief, Innung oder Zertifikat sichtbar | 10 von 16 ja, 6 zeigen keinen einzigen Nachweis |
Öffnen Sie Ihre eigene Seite auf dem Handy und gehen Sie die fünf Zeilen durch.
Ein Beispiel, warum das zählt: Wer abends nach 17 Uhr oder am Wochenende Ihre Seite öffnet, findet bei 6 von 16 Betrieben nur eine Telefonnummer, die um diese Zeit niemand abnimmt.
Diese Anfrage ist weg.
Sie kommt nicht am Montag wieder, sie ruft den Nächsten an.
Genauso bei der Frage nach dem Gebiet: 3 von 16 Betrieben nennen weder Region noch Radius, und der Interessent weiß nicht, ob Sie zu ihm herausfahren.
Und bei den Nachweisen: 6 von 16 zeigen weder Meisterbrief noch Innung noch Zertifikat, obwohl der Meistertitel bei zulassungspflichtigen Handwerken der stärkste Unterschied zur ungelernten Konkurrenz ist.
Einen Karrierebereich mit offenen Stellen hatte übrigens kein einziger Betrieb der Stichprobe.
Zwei Betriebe der Stichprobe haben alle vier Kriterien erfüllt, und das verdient eine Erwähnung.
Die Dachdeckerei Mähner & Co. hat ein Anfrageformular, eine Referenzgalerie mit über 25 eigenen Projektfotos, einen Serviceradius mit Kilometerangabe und Bezirksnamen sowie Zertifikate als Logo, darunter VELUX Premium Partner und Innungsmitgliedschaft.
Die Fliesen Schütze GmbH löst es ebenfalls sauber: strukturiertes Anfrageformular mit Postleitzahl-Feld, sechs dokumentierte Gewerbeprojekte, eine explizite Bundesweit-Angabe und das Meisterbetrieb-Zertifikat.
Beide Seiten zeigen, dass es im Handwerk geht.
Was die Website eines Handwerksbetriebs können muss
Ein Kontaktformular mit Name, E-Mail und Nachricht ist kein Anfrageformular.
Sie können ohne Maße und ohne Bild kein Angebot rechnen, also muss das Formular genau das abfragen: Gewerk, Projektbeschreibung, Fläche oder Menge, Wunschtermin und Foto-Upload.
Die Vorher-Nachher-Galerie ist der Punkt, an dem in unserer Stichprobe niemand liefert.
Ihre Kunden kaufen das Ergebnis, nicht das Versprechen, und zwei Bilder nebeneinander beantworten die Frage „Habt ihr das schon mal gemacht?“ schneller als jeder Absatz Text.
Das Einzugsgebiet gehört als Satz auf die Startseite, mit konkreten Orten oder einem Radius in Kilometern.
Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft und Zertifikate gehören als Logo in den oberen Bereich der Startseite, nicht ins Impressum.
Die Mobilnummer gehört in den Header und muss antippbar sein, denn Ihre Auftraggeber rufen aus der Wohnung oder von der Baustelle an.
Ein Karrierebereich mit offenen Stellen für Gesellen und Azubis ist der Kanal, den in unserer Stichprobe kein einziger Betrieb nutzt.
Dazu kommen eine klare Reaktionszeitaussage wie „Antwort innerhalb von 24 Stunden“, die eingebundene Google-Maps-Karte auf der Kontaktseite und das SSL-verschlüsselte Formular.
Und wenn Sie mit „Streit Software“, „Craftboxx“ oder „MeinHandwerker“ arbeiten: Diese Systeme haben Schnittstellen, über die Anfragen direkt in Ihr Job-Management laufen, ohne dass jemand sie abtippt.
Rechtliches
Ins Impressum eines Handwerksbetriebs gehören nach § 5 DDG über den Standard hinaus die zuständige Handwerkskammer mit Anschrift, die gesetzliche Berufsbezeichnung wie „Dachdeckermeister“ und der Verweis auf die Handwerksordnung in der gültigen Fassung.
Sobald ein Formular Daten erhebt, brauchen Sie Datenschutzerklärung und HTTPS, und für eingebundene Google Maps, Google Analytics oder YouTube-Videos jeweils einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz mit WCAG 2.1 AA für digitale Dienstleistungen an Verbraucher, wozu Kontaktformulare und Buchungstools zählen.
Wer sich „Meisterbetrieb“ nennt, muss das belegen können, sonst ist die Aussage nach § 5 UWG angreifbar.
Referenzprojekt: Gartenservice Aksoy
Für den Gartenservice Aksoy haben wir die Website gebaut, die Sie unter gartenservice-aksoy.de sehen.
Die Leistungsübersicht führt 20 Einzelleistungen mit Bild auf, von Baumschnitt über Rasenmähen bis Winterdienst, jede mit eigenem „Mehr erfahren“-Link.
Das Einzugsgebiet steht als Satz auf der Seite, mit Heimatort und einem Umkreis von 50 Kilometern.
Die Kontaktseite hat ein Anfrageformular mit Absenden-Button, und im Header steht der „Jetzt anrufen!“-Button mit der Telefonnummer des Betriebs.
Ranking- oder Traffic-Zahlen nennen wir hier nicht, weil uns keine vorliegen.
Leistungsumfang
Wir bieten genau drei Leistungen an.
Webdesign: Wir bauen die Seite mit Anfrageformular für Ihr Gewerk, Projektgalerie, sichtbarem Einzugsgebiet und Ihren Nachweisen im oberen Bereich der Startseite.
SEO: Wir schreiben Texte, die zu Ihrem Gewerk und Ihrem Einzugsgebiet passen, statt Standardtexte einzusetzen, die Google bei jedem Zweiten schon gelesen hat.
Website-Wartung: Wir halten Software, Sicherheitsupdates und SSL-Zertifikat aktuell und tauschen Ihre Projektfotos aus, damit die Galerie nicht auf dem Stand der Fertigstellung stehen bleibt.
Ablauf
- Beratungsgespräch am Telefon: Sie schildern Gewerk, Einzugsgebiet und was Ihre Seite leisten soll. Danach wissen Sie, was es kostet, einmalig und monatlich.
- Struktur und Texte: Wir legen die Seiten fest und schreiben die Texte auf Ihr Gewerk zu.
- Bildmaterial: Sie liefern Fotos echter Projekte, wenn möglich jeweils ein Bild vor und eines nach der Arbeit. Sammeln Sie diese Bilder schon jetzt, denn genau hier bleibt das Projekt sonst stehen!
- Bau und Rechtliches: Wir setzen die Seite um, inklusive Formular, Galerie, Karte, HTTPS, Impressum mit Handwerkskammer und Berufsbezeichnung sowie Datenschutzerklärung.
- Freigabe und Livegang: Sie sehen die fertige Seite, sagen was geändert wird, dann geht sie online.
- Wartung: Updates, Sicherheit und neue Projektfotos laufen weiter, damit die Seite nicht nach einem Jahr aussieht wie von vorgestern.
Üblich sind drei bis acht Wochen, je nach Betriebsgröße und Bildmaterial.
Unsere Geld-zurück-Garantie
Sie sind mit der fertigen Website nicht zufrieden?
Dann bekommen Sie Ihr Geld zurück.
Keine Ausnahmen, kein Kleingedrucktes, keine Frist, in der Sie es hätten merken müssen.
Häufige Fragen
Was kostet eine professionelle Website für Handwerker?
Das hängt vom Umfang ab: Seitenzahl, Felder im Anfrageformular, Größe der Galerie und ob Ihre Branchensoftware angebunden wird. Deshalb steht hier keine Zahl, die Ihren Betrieb nicht kennt. Wichtig ist die Trennung zwischen den einmaligen Kosten für die Erstellung und den laufenden Kosten für Hosting, Wartung, SSL-Zertifikat und Software-Updates. Beide Zahlen bekommen Sie im Beratungsgespräch verbindlich genannt.
Wie lange dauert es, eine Handwerker-Website erstellen zu lassen?
Üblich sind drei bis acht Wochen, je nach Betriebsgröße und Bildmaterial. Der größte Engpass ist fast immer die Bereitstellung von Fotos aus echten Projekten durch den Betrieb. Ohne eigenes Bildmaterial verlängert sich der Prozess erheblich, oder das Ergebnis bleibt mittelmäßig. Texte müssen zu Gewerk und Einzugsgebiet passen, denn Standardtexte schaden Ihrem Ranking.
Reicht ein Eintrag in einem Handwerkerverzeichnis statt einer eigenen Website?
Verzeichnisse wie blauarbeit.de oder my-hammer.de zeigen Ihre Mitbewerber direkt neben Ihnen an. Sie haben dort keinen Einfluss auf die Darstellung und keine Kontrolle über Ihre eigenen Inhalte. Google wertet eine eigene Website für lokale Suchergebnisse höher als einen Verzeichniseintrag. Als Ergänzung ist so ein Eintrag sinnvoll, als Ersatz reicht er nicht.
Wer pflegt die Website nach der Fertigstellung?
Sie haben drei Möglichkeiten: ein Wartungsvertrag bei uns, Selbstpflege über ein einfaches CMS, oder gar keine Pflege. Die dritte Variante führt zu veralteter Software und Sicherheitslücken. Ohne Pflege verliert die Seite außerdem an Google-Ranking. Der Mindestaufwand sind Software-Patches und ein jährliches Update der Projektfotos.
Welche Inhalte schaffen auf einer Handwerker-Website besonders viel Vertrauen?
Ein Meisterbrief-Badge oder Innungslogo sichtbar auf der Startseite. Echte Vorher-Nachher-Fotos aus abgeschlossenen Projekten. Kundenrezensionen, direkt eingebunden oder als Google-Bewertungen. Ein Teamfoto mit Namen, auf dem der Betriebsinhaber erkennbar ist, statt eines anonymen Unternehmens. Und das Gründungsjahr oder eine Angabe, seit wie vielen Jahren Sie in Ihrer Region arbeiten.
Was muss ins Impressum eines Handwerksbetriebs?
Über die Standardangaben nach § 5 DDG hinaus gehören dort die zuständige Handwerkskammer mit Name und Anschrift hinein, die gesetzliche Berufsbezeichnung wie „Dachdeckermeister“ und der Verweis auf die Handwerksordnung in der jeweils gültigen Fassung. Bei zulassungspflichtigen Handwerken nach Anlage A der Handwerksordnung empfiehlt sich zusätzlich ein Hinweis auf die Eintragung in die Handwerksrolle. Wir setzen diese Angaben beim Bau der Seite mit ein.
Ihre Auftragsbücher sind voll, brauchen Sie trotzdem eine Website?
In unserer Stichprobe hatten 2 von 20 Betrieben keine Website, und beide sind damit für jeden unsichtbar, der sie nicht ohnehin schon kennt. Der zweite Grund ist das Personal: Kein einziger Betrieb der Stichprobe nennt offene Stellen prominent auf seiner Seite. Wer Gesellen und Azubis über die eigene Website anspricht, nutzt einen Kanal, den seine Mitbewerber leer stehen lassen.
Bereit für eine Seite, die Anfragen bringt?
Rufen Sie an, schildern Sie Ihr Gewerk und Ihr Einzugsgebiet, und Sie bekommen im Beratungsgespräch feste Zahlen für Erstellung und Wartung.

