Google Analytics löschen: Property, Konto und Tracking-Code sauber entfernen
Sie wollen Google Analytics löschen, weil die Zahlen niemand mehr anschaut, weil die Datenschutzerklärung nicht mehr passt oder weil ein Dienstleister keinen Zugriff mehr haben soll.
In Google Analytics gibt es dafür jedoch nicht einen Löschen-Button, sondern vier verschiedene Dinge, die man löschen kann, und die meisten Anleitungen erklären nur eines davon.
Wer die falsche Ebene erwischt, löscht entweder zu wenig, sodass das Tracking munter weiterläuft, oder zu viel, sodass Jahre an historischen Daten weg sind.
Diese Anleitung geht alle vier Ebenen mit ihren Klickwegen durch, plus das Entfernen des Codes.
Was „Google Analytics löschen“ eigentlich bedeutet
GA4 ist in drei Ebenen aufgebaut: Konto > Property > Datenstream.
Das Konto ist die oberste Ebene und kann mehrere Properties enthalten.
Eine Property ist die analytische Einheit, der Berichte, Einstellungen und Daten zugeordnet sind, in der Regel eine pro Website.
Ein Datenstream ist die Verbindung zwischen Website und Property, und eine Property kann mehrere Streams haben.
Der entscheidende Punkt: Löschen wirkt nur nach unten, denn wer das Konto löscht, löscht alle Properties und Streams darunter, aber nie umgekehrt.
Dazu kommt eine vierte Variante, die gar kein Löschen ist, aber ständig damit verwechselt wird: das Entfernen eines Nutzerzugriffs.
Wenn Sie nur eine Agentur nach Vertragsende aus dem Konto haben wollen, dürfen Sie auf keinen Fall die Property löschen.
Zuerst die Daten exportieren
Was in GA4 endgültig gelöscht ist, ist weg: keine Wiederherstellung, kein Support-Ticket, keine Kulanz.
Verloren gehen alle historischen Berichte, alle benutzerdefinierten Dimensionen und Ereignisse, alle Zielgruppen und Conversions sowie die Verknüpfungen zu Google Ads und Search Console.
Deshalb steht der Export vor dem Löschen, nicht danach.
Option 1: BigQuery Export für Rohdaten
Der BigQuery Export schiebt alle Event-Daten als Rohdaten in Google BigQuery, also nicht aggregiert.
Voraussetzung: ein Google Cloud-Konto mit aktivierter Abrechnung, BigQuery-Zugriff, die Editor-Rolle in GA4 und Owner-Zugriff auf das BigQuery-Projekt.
- Verknüpfung anlegen: In GA4 auf Verwaltung klicken. Property-Einstellungen → BigQuery-Verknüpfung aufrufen.
- Projekt verbinden: Das BigQuery-Projekt auswählen und die Verknüpfung herstellen.
- Exporttyp festlegen: Täglich ist bis 1 Mio. Events pro Tag kostenlos, Streaming hat kein Limit, ist aber kostenpflichtig.
Hier kommt die Stelle, an der die meisten den Fehler machen: Der BigQuery Export arbeitet nicht rückwirkend, Daten von vor dem Einrichten werden nicht mit übertragen.
Wenn Sie also in drei Tagen löschen wollen, retten Sie damit nur die drei Tage ab heute, nicht die zwei Jahre davor.
Was einmal in BigQuery liegt, bleibt dort, auch nach der endgültigen Löschung der Property.
Option 2: Berichte direkt aus GA4 exportieren
Für historische Daten bleibt der manuelle Weg: Bericht aufrufen, oben rechts auf Freigeben, dann auf Datei herunterladen, Format wählen aus PDF, CSV oder Google Sheets.
Das ist mühsam, denn es gibt keinen Massenexport, Sie bekommen nur aggregierte Daten statt Rohdaten, und Sampling-Grenzen gelten.
Auch Looker Studio, früher Google Data Studio, kann GA4-Properties als Datenquelle einbinden und als PDF exportieren, für eine dauerhafte Sicherung bleibt BigQuery jedoch die bessere Wahl.
Tracking-Code von der Website entfernen
Dieser Schritt hat mit der GA4-Oberfläche nichts zu tun, und genau deshalb wird er übersehen.
Löschen Sie die Property, aber der Code bleibt drin, sammelt Google keine Daten mehr, weil es keine Property gibt, die sie empfängt.
Der Browser Ihrer Besucher lädt aber weiterhin das externe Google-Script, mit unnötigen HTTP-Requests, Performance-Einbußen und einem Verbindungsaufbau samt IP-Übermittlung, für den Ihre Datenschutzerklärung keine Rechtfertigung mehr enthält.
Also: Code raus, und zwar vor oder gleichzeitig mit dem Löschen in GA4.
Variante A: WordPress-Plugin
Prüfen Sie unter Plugins → Installierte Plugins, welches davon aktiv ist.
- MonsterInsights, früher Google Analytics for WordPress: deinstallieren, alternativ in den Plugin-Einstellungen die Measurement ID entfernen.
- Site Kit by Google: unter Site Kit → Einstellungen → Google Analytics → Verbindung trennen, danach deinstallieren.
- ExactMetrics, früher Google Analytics Dashboard for WP: unter Plugins → Installierte Plugins deinstallieren.
- GA Google Analytics, das Leichtgewicht-Plugin: Einstellungen aufrufen und das Tracking-ID-Feld leeren, oder deinstallieren.
Nur deaktivieren reicht dabei nicht immer!
Das Plugin kann seine Einstellungen in der Datenbank behalten und bei einer Reaktivierung sofort wieder tracken, für eine saubere Lösung deinstallieren Sie es.
Variante B: Google Tag Manager
Läuft GA4 über GTM, hilft das Löschen in GA4 überhaupt nicht, denn der Container arbeitet unabhängig weiter.
- Container öffnen: tagmanager.google.com aufrufen und den richtigen Container samt Arbeitsbereich öffnen.
- Tag finden: Im linken Menü Tags aufrufen und den GA4-Tag suchen, meist heißt er „GA4 Configuration“ oder ähnlich.
- Tag entfernen: Tag öffnen und oben rechts auf Löschen klicken. Alternativ den Tag bearbeiten und die Auslösebedingung entfernen, damit er nie feuert.
- Container veröffentlichen: Oben rechts auf Senden klicken, Version beschreiben, auf Veröffentlichen klicken.
Schritt 4 ist der wichtigste, und er wird am häufigsten vergessen: Solange Sie den Container nicht veröffentlichen, enthält die Live-Version noch den alten Tag, und das Tracking läuft unverändert weiter.
Wer den Tag nur vorübergehend stilllegen will, klickt in ihm oben rechts auf das Pause-Symbol und veröffentlicht den Container danach ebenfalls.
Variante C: Code im Theme-Header
- Datei öffnen: WordPress-Backend → Design → Theme-Dateieditor, alternativ per FTP, dann
header.phpöffnen. - Code suchen: Der Block beginnt mit
<!-- Google tag (gtag.js) -->oder mit<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=G-XXXXXXXXXX">. - Block entfernen und speichern: Den gesamten Code-Block löschen, nicht nur die erste Zeile.
Eine Sache sollten Sie dabei wissen: Bei einem Theme-Update kann die header.php überschrieben werden, dann ist Ihre Änderung weg und der alte Code wieder da.
Wer hier professionell arbeitet, nutzt ein Child-Theme.
Variante D: Hartcodiert in der functions.php
Manchmal wird der Code über wp_enqueue_scripts oder wp_head in der functions.php eingebunden.
Erstellen Sie ein Backup, bevor Sie diese Datei anfassen, denn ein einziger Syntax-Fehler in der functions.php macht die gesamte Website unzugänglich, Backend inklusive.
- Datei öffnen: WordPress-Backend → Design → Theme-Dateieditor, dann
functions.phpöffnen. - Block suchen: Gesucht ist ein Konstrukt wie dieses:
function add_ga4_tracking() {
?>
<!-- Google tag (gtag.js) -->
<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=G-XXXXXXXXXX"></script>
...
<?php
}
add_action('wp_head', 'add_ga4_tracking');
- Vollständig entfernen: Den gesamten Funktionsblock und den
add_action-Aufruf löschen, dann speichern.
Bleibt der add_action-Aufruf stehen, wirft WordPress einen Fehler.
Prüfen Sie danach im Quellcode Ihrer Website mit Strg+F nach „gtag“ und „googletagmanager“.
Datenstream löschen
Der Datenstream ist die kleinste Einheit und die einzige ohne zweite Chance.
- analytics.google.com aufrufen und links unten auf Verwaltung, das Zahnrad-Symbol, klicken.
- Im Property-Bereich auf Datenerhebung und -änderung → Datenstreams gehen.
- Den gewünschten Stream aufrufen.
- Oben rechts auf das Dreipunkt-Menü klicken.
- Stream löschen wählen und bestätigen.
Achtung an dieser Stelle: Es gibt keinen Papierkorb auf Stream-Ebene, die Löschung ist sofort und endgültig.
Verbundene Integrationen wie eine Google Ads-Verknüpfung funktionieren danach ebenfalls nicht mehr.
Die Property bleibt mit allen Einstellungen und historischen Daten bestehen, es kommen nur keine neuen Daten mehr an.
Property löschen
Das ist der Weg, den die meisten suchen.
- analytics.google.com aufrufen und oben links im Dropdown die richtige Property auswählen.
- Links unten auf Verwaltung klicken.
- Im Property-Bereich auf Property-Details klicken.
- Auf In Papierkorb verschieben klicken und bestätigen.
Dafür brauchen Sie mindestens die Rolle Bearbeiter auf Property-Ebene.
Prüfen Sie vor dem Bestätigen zweimal, ob Sie in der richtigen Property sind: Notieren Sie sich vorher die Measurement-ID im Format G-XXXXXXXXXX und gleichen Sie sie mit der ID im Code Ihrer Website ab.
Wer eine Staging-Property, mehrere Websites oder Altlasten im Konto hat, löscht sonst schnell die falsche.
Konto löschen
Das Konto ist die oberste Ebene, und hier hängt alles mit dran.
- analytics.google.com aufrufen und links unten auf Verwaltung klicken.
- In der linken Spalte im Konto-Bereich auf Kontodetails klicken.
- Auf In Papierkorb verschieben klicken und bestätigen.
Dafür brauchen Sie die Administrator-Rolle auf Kontoebene.
Damit sind alle Properties und Datenstreams darunter ebenfalls erledigt.
Läuft in dem Konto noch eine Website, die Sie weiterhin messen wollen, löschen Sie stattdessen nur die betreffende Property.
Nutzerzugriff entfernen
Wenn eine Agentur oder ein ehemaliger Mitarbeiter keinen Zugriff mehr haben soll, wird nichts gelöscht, Sie entfernen nur den Nutzer.
- analytics.google.com aufrufen und links unten auf Verwaltung klicken.
- Im Konto-Bereich oder Property-Bereich auf Zugriffsverwaltung klicken.
- Den Nutzer über das Suchfeld anhand der E-Mail-Adresse finden.
- Das Häkchen neben dem Nutzer setzen.
- Oben rechts auf ENTFERNEN klicken.
Benötigt wird die Administratorrolle auf Kontoebene, denn vollständig entfernen lässt sich ein Nutzer technisch nur dort.
Auf Property-Ebene lässt sich der Zugriff nur einschränken, nicht sperren, denn wer auf Kontoebene Zugriff hat, hat ihn auf alle Properties darunter.
Und jetzt die Warnung genau dort, wo der Fehler passiert: Setzen Sie das Häkchen nicht bei Ihrer eigenen E-Mail-Adresse!
Sie sperren sich damit selbst aus, und wenn Sie der einzige Administrator waren, kann Sie niemand mehr hereinlassen, prüfen Sie also vorher, ob ein weiterer Administrator existiert.
Sollte es doch passieren, gibt es einen Rettungsweg: Das Google-Konto, mit dem das Analytics-Konto erstellt wurde, hat in der Regel weiterhin Zugriff, damit melden Sie sich an und vergeben den Zugriff neu.
Papierkorb und die 35-Tage-Frist
Ein verschobenes Konto oder eine verschobene Property ist nicht sofort weg.
Sie haben 35 Tage Wiederherstellungsfrist, danach ist die Löschung endgültig und unwiderruflich.
So holen Sie etwas zurück:
- Verwaltung öffnen und im Konto-Bereich auf Papierkorb klicken.
- Das Element in der Tabelle suchen und auswählen.
- Auf Wiederherstellen klicken.
Dafür brauchen Sie mindestens die Rolle Bearbeiter auf Kontoebene.
Für Datenstreams gilt das nicht, dort gibt es keinen Papierkorb.
Im Änderungsverlauf, ebenfalls im Verwaltungsbereich, bleibt nach der endgültigen Löschung eine Aufzeichnung erhalten, wer wann was gelöscht hat, die Daten selbst sind dann aber weg.
Datenschutz und DSGVO
Muss man Google Analytics aus Datenschutzgründen löschen?
Nach aktuellem Stand nicht, aber die Vorgeschichte erklärt, warum es so viele trotzdem tun.
Im Mai 2020 stellte die Datenschutzkonferenz fest, dass Google Analytics immer personenbezogene Daten verarbeitet, und zwischen 2021 und 2022 erklärten die Behörden in Österreich, Frankreich, Italien und den Niederlanden es für rechtswidrig, wegen des Datentransfers in die USA nach Schrems II.
Im Juli 2023 trat dann das EU-US Data Privacy Framework in Kraft, Google ist zertifiziert, und damit gilt dieser Datentransfer wieder als zulässig.
Stand 2026 dulden die Behörden Google Analytics bei korrekter Implementierung, eine pauschale Freigabe gibt es nicht, aktive Verbote aber auch nicht.
Das DPF wird juristisch angegriffen, so wie Safe Harbor und Privacy Shield vorher, folglich bleibt ein Restrisiko.
Ein Punkt zugunsten von GA4: Die IP-Anonymisierung ist standardmäßig aktiviert, in Universal Analytics musste man anonymizeIp: true noch explizit setzen.
Aufbewahrungsdauer kürzen statt löschen
Wenn Sie GA4 behalten, aber weniger Daten speichern wollen, ist das die mildere Variante.
- Einstellung öffnen: Verwaltung → Dateneinstellungen → Datenaufbewahrung.
- Dauer wählen: Unter „Aufbewahrung von Ereignisdaten“ stehen 2 Monate und 14 Monate zur Wahl, 14 Monate sind Standard, 2 Monate die von manchen Datenschützern empfohlene Variante. Mit GA360 sind 26, 38 oder 50 Monate möglich.
- Optional anpassen: „Nutzerdaten bei neuer Aktivität zurücksetzen“ aktivieren oder deaktivieren.
- Speichern.
Dafür brauchen Sie die Bearbeiter-Rolle auf Property-Ebene.
Erwarten Sie davon jedoch nicht zu viel, denn die Einstellung betrifft die Explorativen Datenanalysen, die aggregierten Daten in den Standard-Berichten laufen nach diesen Fristen nicht ab.
Löschanfragen nach Art. 17 DSGVO
Verlangt eine Person die Löschung ihrer Daten, gehen Sie auf Verwaltung → Datenerhebung und -änderung → Datenanfragen → Anfrage zum Löschen von Daten und entfernen dort einzelne Event-Parameter, Dimensionen und Nutzereigenschaften.
Es gilt eine Kulanzfrist von 7 Tagen, die Bearbeitung dauert 7 bis 63 Tage, und die Daten müssen mindestens 13 Tage alt sein.
Wenn Sie GA4 behalten wollen
Fünf Dinge sind 2026 das Minimum.
- Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google, er liegt in den GA4-Einstellungen bereit.
- Consent Mode v2, also kein Tracking ohne aktive Einwilligung.
- Cookie-Banner mit gleichwertiger Ablehnoption nach § 25 TDDDG.
- Datenschutzerklärung mit Hinweis auf GA4 und den Datentransfer in die USA.
- Datenaufbewahrung auf 2 Monate reduzieren.
Mehr dazu in unseren Beiträgen zur DSGVO-konformen Website und zum Cookie-Banner richtig einrichten.
Universal Analytics: Status 2026
Falls Sie noch eine Tracking-ID im Format UA-XXXXXXXX-X finden, hier die Lage.
Universal Analytics wurde am 1. Juli 2023 abgeschaltet, die UA-Properties mit ihren historischen Berichten blieben bis zum 1. Juli 2024 zugänglich, und an diesem Tag hat Google sie endgültig gelöscht.
Stand September 2026 existieren keine UA-Properties mehr, dort gibt es also nichts mehr zu löschen und nichts zu exportieren.
Den UA-Code auf Ihrer Website sollten Sie dennoch nach den Varianten A bis D entfernen.
Er feuert zwar ins Leere, lädt aber weiterhin ein externes Script und überträgt dabei IP-Adressen an Google.
Wenn danach immer noch etwas trackt
Manchmal zeigt der Netzwerk-Tab des Browsers weiterhin Aufrufe an googletagmanager.com, obwohl Sie alles entfernt haben.
Dann prüfen Sie in dieser Reihenfolge:
- Seiten-Cache und CDN leeren, denn ausgelieferte HTML-Dateien enthalten den alten Code sonst weiter.
- Cookie-Banner-Tool prüfen, denn manche Consent-Werkzeuge binden GA4 selbst ein.
- Page-Builder und Theme-Optionen durchsuchen, viele Themes haben ein eigenes Feld für Tracking-Codes tief in den Einstellungen versteckt.
Alternativen nach dem Löschen
Wenn Sie weiterhin Zahlen brauchen, kommen drei Werkzeuge in Frage.
Matomo: self-hosted zu eigenen Serverkosten oder als Cloud ab etwa 21 Euro pro Monat. Self-hosted verlassen die Daten nie Ihren Server, im cookielosen Modus ist kein Cookie-Banner nötig. Bietet Funnels, Heatmaps und A/B-Tests, erfordert self-hosted aber Serverwartung.
Plausible: SaaS ab etwa 9 Euro pro Monat, Open-Source Self-Hosting kostenlos. Server in Falkenstein bei Hetzner, keine Cookies, kein Cross-Site-Tracking, folglich kein Cookie-Banner. Schlank und schnell, dafür ohne tiefes Event-Tracking und ohne Heatmaps.
Fathom: ab etwa 15 USD pro Monat für bis zu 50 Websites. Kanadischer Anbieter mit EU-Datenisolation für europäische Besucher, ebenfalls ohne Cookie-Banner. Ökosystem kleiner als bei Matomo.
Self-Hosting gibt maximale Datenkontrolle ohne Drittland-Problematik, kostet aber Serverwartung bei etwa 5 bis 15 Euro pro Monat, Cloud-Lösungen sind Plug-and-play mit festen Abo-Kosten.
Eine ausführlichere Gegenüberstellung finden Sie in unserem Beitrag zu Google-Analytics-Alternativen.
FAQ
Was passiert, wenn ich Google Analytics lösche?
Property und Konto wandern in den Papierkorb und sind nach 35 Tagen endgültig weg, mit allen Berichten, Ereignissen, Zielgruppen und Verknüpfungen. Der Tracking-Code in Ihrer Website bleibt unberührt und muss separat entfernt werden.
Wie lange kann man Google Analytics wiederherstellen?
35 Tage nach dem Verschieben in den Papierkorb, über Verwaltung → Papierkorb → Element auswählen → Wiederherstellen, mit mindestens der Bearbeiter-Rolle auf Kontoebene. Für Datenstreams gilt die Frist nicht, sie sind sofort endgültig gelöscht.
Was ist der Unterschied zwischen Property und Konto in Google Analytics?
Das Konto ist die oberste Ebene und kann mehrere Properties enthalten, eine Property ist die analytische Einheit einer Website. Wer das Konto löscht, löscht alle Properties mit, wer eine Property löscht, lässt das Konto unangetastet.
Muss ich Google Analytics wegen der DSGVO löschen?
Nein. Seit dem EU-US Data Privacy Framework von Juli 2023 gilt der Datentransfer in die USA als zulässig, und die Behörden dulden GA4 bei korrekter Implementierung mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Consent Mode v2, Cookie-Banner und Hinweis in der Datenschutzerklärung.
Wie entferne ich den Tracking-Code aus WordPress?
Je nach Einbindung: Plugin deinstallieren bei MonsterInsights, Site Kit by Google, ExactMetrics oder GA Google Analytics, Tag löschen und Container veröffentlichen im Google Tag Manager, oder den Code-Block in header.php beziehungsweise functions.php entfernen. Prüfen Sie danach den Quellcode nach „gtag“.
Kann ich Google Analytics deaktivieren, ohne es zu löschen?
Ja, und das ist oft die bessere Wahl. Entfernen Sie den Tracking-Code, dann laufen keine neuen Daten ein, während die historischen Daten erhalten bleiben. Zusätzlich können Sie die Datenaufbewahrung auf 2 Monate reduzieren.
Die Reihenfolge im Überblick
- Daten exportieren.
- Tracking-Code entfernen.
- Property oder Konto in den Papierkorb verschieben.
- 35 Tage verstreichen lassen, ohne wiederherzustellen.
Damit trackt nichts mehr, und Ihre Datenschutzerklärung behauptet nichts Falsches.
Sie haben es geschafft!
Sie möchten das nicht selbst umsetzen? Wir übernehmen das für Sie. Mehr dazu auf unserer Seite Website-Wartung.

