Strato PHP Version ändern: Die komplette Anleitung

Ihre Website läuft auf PHP.

Jede Seite, die WordPress ausliefert, wird vorher von einem PHP-Interpreter auf dem Strato-Server zusammengebaut.

Und dieser Interpreter hat ein Ablaufdatum.

Wer die Strato PHP Version ändern will, tut das deshalb selten aus Neugier, sondern weil eine alte Version keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, weil Strato für veraltete Versionen Geld verlangt oder weil die Seite schlicht zu langsam geworden ist.

Diese Anleitung zeigt Ihnen zuerst, warum der Wechsel nötig ist, und dann, wie Sie ihn durchführen, ohne Ihre Seite abzuschießen.

Warum Sie die PHP-Version überhaupt wechseln müssen

Sicherheit: Alte Versionen bekommen keine Patches mehr

Wenn eine PHP-Version ihr End-of-Life erreicht, stellt das PHP-Team jede Entwicklung ein.

Keine Bugfixes mehr, und vor allem keine Sicherheitsupdates.

Was das für Ihre Seite bedeutet?

Das bedeutet, dass jede neu gefundene Schwachstelle in dieser Version dauerhaft offen bleibt.

PHP 7.4 hat seit dem 28. November 2022 keine Updates mehr erhalten.

In den fast vier Jahren seitdem sind zahlreiche Schwachstellen dokumentiert worden, für die es schlicht keinen Patch gibt.

Strato reagiert darauf mit dem kostenpflichtigen „PHP Extended Support“, der veraltete Versionen weiter lauffähig hält.

Das ist jedoch eine Notlösung und ersetzt keine vollständige Absicherung.

Es kostet Sie zusätzlich Geld, Monat für Monat!

End-of-Life-Daten: Wann welche Version ausläuft

Die folgenden Daten stammen von php.net und gelten zum Stand September 2026.

PHP-Version Aktiver Support endet Security-Updates enden Status heute
7.4 28.11.2021 28.11.2022 seit rund 4 Jahren EOL
8.0 26.11.2022 26.11.2023 seit rund 3 Jahren EOL
8.1 25.11.2023 31.12.2025 EOL seit Dezember 2025
8.2 31.12.2024 31.12.2026 läuft in rund 3 Monaten aus
8.3 31.12.2025 31.12.2027 aktiv
8.4 31.12.2026 31.12.2028 aktiv, derzeit empfohlen
8.5 31.12.2027 31.12.2029 aktiv, neu

Der wichtigste Punkt in dieser Tabelle ist PHP 8.2.

Diese Version erreicht am 31.12.2026 ihr End-of-Life.

Wenn Ihre Seite heute noch auf 8.2 läuft, haben Sie ungefähr drei Monate Zeit, bevor Sie in derselben Lage sind wie die 8.1-Nutzer im letzten Dezember.

PHP 8.1 ist genau dieser Fall: Seit dem 2. März 2026 läuft die Version bei Strato nur noch über den kostenpflichtigen Extended Support, gegen eine monatliche Aufwandsentschädigung.

Strato selbst empfiehlt, mindestens PHP 8.4 zu nutzen, um dieser Gebühr zu entgehen.

Performance: Was der Wechsel tatsächlich bringt

Hier ist Ehrlichkeit angebracht, denn viele Anleitungen versprechen an dieser Stelle zu viel.

Der große Sprung liegt zwischen PHP 7.x und PHP 8.x.

Zwischen 8.2, 8.3, 8.4 und 8.5 bewegt sich die Performance laut Tideways kaum noch.

Szenario PHP 7.4 PHP 8.3 / 8.4 Gewinn
WordPress (Requests pro Sekunde) rund 139 rund 148 plus 6,6 %
WooCommerce (Requests pro Sekunde) 44,2 rund 71 plus 60 %
Laravel rund 700 rund 700 minimal
Symfony rund 1.000 rund 1.000 minimal

Ein reiner WordPress-Blog gewinnt also etwa 5 bis 7 Prozent.

Ein WooCommerce-Shop dagegen profitiert massiv, mit bis zu 60 Prozent mehr Durchsatz gegenüber PHP 7.4.

Tideways formuliert die Einordnung dazu so: „The most significant factor for performance is your application architecture and the code you write.“

Der Versionswechsel ersetzt also keine aufgeräumte Website, aber er ist die günstigste Optimierung, die Sie in fünf Minuten erledigen können.

Welche PHP-Versionen Strato anbietet

Im Strato Kundencenter stehen laut aktuellem Strato-FAQ die vier aktuellsten Versionen zur Auswahl:

  • PHP 8.2
  • PHP 8.3
  • PHP 8.4
  • PHP 8.5

Ältere Versionen wie 7.4, 8.0 oder 8.1 lassen sich über die .htaccess noch setzen, sofern sie auf dem Server überhaupt noch vorhanden sind.

Für WordPress gilt derzeit: Mindestanforderung ist PHP 7.4, empfohlen wird laut wordpress.org PHP 8.3 oder höher.

WordPress 6.4 und neuer unterstützt PHP 8.3 vollständig, WordPress 6.8 und neuer PHP 8.4, WordPress 6.9 beziehungsweise 7.0 dann auch PHP 8.5.

Im Mai 2026 hat das WordPress-Core-Team außerdem das „Beta“-Label für PHP-Versionsunterstützung abgeschafft, weil dieses Labeling laut eigener Aussage „einige Endnutzer und Webhoster davon abgehalten“ habe, auf neuere PHP-Versionen zu aktualisieren.

Die praktische Empfehlung für 2026 lautet damit PHP 8.3 oder 8.4.

Beide sind aktiv supported, haben breite Plugin-Kompatibilität und sind stabiler als die frisch erschienene 8.5.

Ihre aktuelle PHP-Version feststellen

Bevor Sie etwas umstellen, sollten Sie wissen, wo Sie gerade stehen.

Dafür gibt es vier Wege.

Website-Zustand in WordPress

Das ist der schnellste Weg, und er braucht kein Plugin.

  1. Dashboard öffnen: Gehen Sie im WordPress-Backend auf „Einstellungen“ und dann auf „Website-Zustand“.
  2. Info-Tab wählen: Klicken Sie oben auf den Tab „Info“.
  3. Server-Abschnitt aufklappen: Dort finden Sie die Zeile „PHP-Version: X.X.X“.

phpinfo-Datei anlegen

Diese Methode zeigt Ihnen nicht nur die Version, sondern die komplette PHP-Konfiguration.

  1. Datei erstellen: Legen Sie eine Datei phpinfo.php mit dem Inhalt <?php phpinfo(); ?> an.
  2. Hochladen: Laden Sie die Datei per FTP oder SFTP in das Stammverzeichnis Ihres Webspaces.
  3. Aufrufen: Öffnen Sie https://ihredomain.de/phpinfo.php im Browser.
  4. Sofort wieder löschen: Lassen Sie diese Datei auf keinen Fall online stehen, sie verrät jedem Besucher Ihre komplette Serverkonfiguration.

Im Strato Kundenlogin nachsehen

Unter Datenbanken und Webspace → PHP-Version einstellen zeigt Strato die aktuell gesetzte Version direkt an.

Achtung an dieser Stelle: Dort steht, was eingestellt ist, nicht zwingend das, was tatsächlich läuft.

Sobald eine .htaccess die Version überschreibt, weicht der angezeigte Wert vom realen ab.

Über WP-CLI

Wenn Sie SSH-Zugang haben, geht es auch in einer Zeile:

wp --info
# oder direkt:
php -v

Bei Strato ist SSH-Zugang erst ab bestimmten Tarifen verfügbar.

Kompatibilität prüfen, bevor Sie die Strato PHP Version ändern

Dieser Abschnitt ist der Grund, warum die meisten Umstellungen schiefgehen.

Der Klick im Kundenlogin dauert zehn Sekunden, das Aufräumen danach kann Stunden dauern.

Mit dem PHP Compatibility Checker scannen

Das Plugin „PHP Compatibility Checker“ scannt alle Ihre Themes und Plugins gegen eine von Ihnen gewählte Ziel-PHP-Version.

Es zeigt Ihnen konkret, welche Datei welche inkompatible Funktion verwendet.

Bedauerlicherweise wird dieses Plugin nicht mehr aktiv gepflegt, die letzte Aktualisierung liegt zurück.

Es läuft dennoch auf aktuellen WordPress-Versionen.

Als aktiv gepflegte Alternative gibt es „Plugin Compatibility Checker“.

Diese Plugins brechen typischerweise

Nicht jedes Plugin verträgt PHP 8.x, und die Ausfälle folgen einem Muster:

  • Alte Custom-Plugins, also selbst oder vom früheren Dienstleister geschriebener Code, der create_function(), each() oder split() verwendet. Diese Funktionen wurden in PHP 8 entfernt.
  • Ältere WooCommerce-Versionen werfen bei PHP 8.0 und höher fatale Fehler, wenn WooCommerce nicht auf aktuellem Stand ist.
  • Nicht gepflegte Formular-Plugins. Contact Form 7 ist ab Version 5.x vollständig PHP-8.x-kompatibel, ältere Stände sind es nicht.
  • Page Builder mit altem Code. Elementor, Divi und Beaver Builder sind in allen modernen Versionen kompatibel, alte Installationen sind es nicht.
  • Premium-Plugins ohne Updates seit 2021 oder früher tragen das höchste Risiko, weil niemand sie je an PHP 8 angepasst hat.

Die Faustregel dazu ist simpel: Jedes Plugin, das seit über zwei Jahren kein Update mehr bekommen hat, ist ein Kandidat für Probleme.

Vorher in einer Staging-Umgebung testen

Strato bietet keine Staging-Umgebung auf Knopfdruck an, Sie legen sie also selbst an.

  1. Klonen: Kopieren Sie Ihre Installation manuell in ein Unterverzeichnis des Webspaces.
  2. Version setzen: Setzen Sie dort die neue PHP-Version per .htaccess, wie weiter unten beschrieben.
  3. Durchklicken: Testen Sie alle Seiten und Funktionen, besonders Formulare, Checkout und Login.
  4. Erst dann live umstellen.

Backup und Fehler-Log vorher prüfen

Strato speichert keine automatischen Snapshots.

Wenn die Seite nach der Umstellung nicht mehr läuft, gibt es also keinen Knopf, der alles zurückdreht.

Machen Sie deshalb vorher ein vollständiges Backup von Dateien und Datenbank.

Werfen Sie zusätzlich einen Blick ins bestehende Fehler-Log, denn wenn dort heute schon Deprecated-Warnungen auftauchen, wissen Sie vorab, wo es gleich knallen wird.

Strato PHP Version ändern im Kundenlogin

Das ist der reguläre Weg und er gilt global für Ihr gesamtes Hosting-Paket.

  1. Einloggen: Rufen Sie meine.strato.de auf und melden Sie sich mit Kundennummer und Passwort an.
  2. Paket auswählen: Wählen Sie über das Drei-Punkte-Menü das Paket aus, um das es geht.
  3. Zur Einstellung navigieren: Gehen Sie auf Datenbanken und Webspace und dort auf PHP-Version einstellen.
  4. Version wählen: Strato zeigt Ihnen die aktuell gesetzte Version an, darunter wählen Sie die gewünschte neue Version aus.
  5. Speichern: Die Änderung greift sofort oder nach wenigen Minuten.

Ein Hinweis zur Verwirrung, die Ihnen bei der Recherche begegnen kann: Ein älteres Strato-FAQ schreibt, dass es „keine Möglichkeit mehr gibt, den Versionswechsel über den Menüpunkt PHP-Version einstellen im STRATO Kundencenter vorzunehmen“.

Das widerspricht dem neueren FAQ, das genau diesen Weg beschreibt.

Vermutlich war das Feature vorübergehend entfernt oder die Aussage gilt nur für bestimmte Altpakete.

Im Zweifel gilt: Die .htaccess-Methode funktioniert immer.

PHP-Version pro Verzeichnis über die .htaccess setzen

Die Einstellung im Kundenlogin gilt für das ganze Paket beziehungsweise die primäre Domain, und alle Unterverzeichnisse erben sie.

Wenn Sie für eine Subdomain oder ein einzelnes Verzeichnis eine andere Version brauchen, überschreiben Sie das per .htaccess.

Die Direktive gehört an den Anfang der Datei, vor alle anderen Regeln!

# PHP 8.4
AddType application/x-httpd-php84 .php

# PHP 8.3
AddType application/x-httpd-php83 .php

# PHP 8.2
AddType application/x-httpd-php82 .php

# PHP 8.1
AddType application/x-httpd-php81 .php

# PHP 8.0
AddType application/x-httpd-php80 .php

# PHP 7.4
AddType application/x-httpd-php74 .php

Die Einstellung gilt für das Verzeichnis, in dem die Datei liegt, und für alle Unterverzeichnisse darunter.

Brauchen Sie in einem Unterverzeichnis wieder eine andere Version, legen Sie dort einfach eine eigene .htaccess mit der passenden Direktive an.

Laut pdir.de greift die Änderung bei Strato sofort, ohne Wartezeit.

Die .user.ini ist bei Strato für diesen Zweck kaum dokumentiert und primär dann relevant, wenn PHP Boost aktiv ist.

Für reine Versionswechsel bleiben Sie besser bei der .htaccess, die .user.ini eignet sich eher für Konfigurationswerte wie memory_limit oder upload_max_filesize.

Weißer Bildschirm oder 500er: Was jetzt zu tun ist

Nun zu dem Teil, den keine Anleitung schönreden sollte.

Es kann schiefgehen, und zwar auf drei typische Arten.

Weißer Bildschirm

Ein inkompatibles Plugin oder Theme wirft einen fatalen Fehler, PHP liefert daraufhin gar keinen Output, und Sie sehen nichts als Weiß.

So kommen Sie da raus:

  1. PHP zurückwechseln auf die alte Version, entweder im Kundenlogin oder per .htaccess.
  2. Alle Plugins deaktivieren, indem Sie per FTP den Ordner wp-content/plugins umbenennen, zum Beispiel in plugins-alt.
  3. Neue PHP-Version wieder setzen und prüfen, ob die Seite jetzt lädt.
  4. Plugins einzeln reaktivieren, indem Sie den Ordner zurückbenennen und die Plugins nacheinander im Backend einschalten.

Der Übeltäter ist das Plugin, bei dem die Seite wieder weiß wird.

500 Internal Server Error

Die häufigste Ursache ist ein Fehler in der .htaccess, meist ein falsch geschriebener AddType-Wert.

Bei Strato kann auch eine php.ini im falschen Verzeichnis einen 500er auslösen.

Kontrollieren Sie also zuerst die .htaccess Zeichen für Zeichen und werfen Sie dann einen Blick ins Error-Log.

Deprecated-Warnungen als Text auf der Seite

PHP 8.x ist deutlich strenger im Umgang mit veralteten Funktionen als PHP 7.

Diese Warnungen sind keine fatalen Fehler, sie sehen nur unschön aus.

Für Produktivumgebungen muss display_errors auf Off stehen, damit diese Meldungen im Log landen und nicht auf Ihrer Startseite.

Fehler-Logs bei Strato finden

Den Weg dorthin finden Sie im Kundenlogin unter Datenbanken und Webspace → Statistik → Tab Logfiles → Error-Logfile anzeigen.

Das Log öffnet sich in einem neuen Tab als Textdatei.

Es enthält die Fehler der letzten fünf Tage, maximal 100.000 Einträge, und ist ab Strato Hosting Starter verfügbar, bei älteren Paketen ab BasicWeb XL.

Strato deaktiviert die Fehlerausgabe standardmäßig.

Damit PHP-Fehler überhaupt geschrieben werden, tragen Sie in der php.ini im Hauptverzeichnis des Webspaces Folgendes ein:

error_reporting = E_ALL
display_errors = Off
log_errors = On
error_log = /pfad/zum/webspace/php_errors.log

Für WordPress-spezifische Fehler aktivieren Sie zusätzlich den Debug-Modus in der wp-config.php:

define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);

Das Log landet dann in /wp-content/debug.log.

Zurück auf die alte Version

Der Rückweg ist identisch mit dem Hinweg.

Im Kundenlogin gehen Sie erneut auf Datenbanken und Webspace → PHP-Version einstellen und wählen die alte Version aus.

Per .htaccess setzen Sie die AddType-Direktive einfach auf die alte Versionsnummer zurück.

Denken Sie daran, dass Strato keine automatischen Snapshots anlegt.

Der Rollback bringt die PHP-Version zurück, nicht aber Dateien oder Datenbankeinträge, die inzwischen kaputtgeschrieben wurden.

Genau dafür war das Backup gedacht!

Häufige Fragen

Welche PHP-Version sollte ich bei Strato für WordPress nutzen?

PHP 8.3 oder 8.4.

Beide sind aktiv supported, WordPress unterstützt sie vollständig und die Plugin-Kompatibilität ist breit.

PHP 8.5 ist frisch erschienen und noch nicht so gut abgehangen, PHP 8.2 läuft Ende 2026 aus.

Wie ändere ich die PHP-Version bei Strato per .htaccess?

Sie legen im gewünschten Verzeichnis eine .htaccess an und schreiben ganz oben AddType application/x-httpd-php84 .php hinein, wobei die letzten beiden Ziffern für die Version stehen.

Die Direktive muss vor allen anderen Regeln stehen und wirkt auch in allen Unterverzeichnissen.

Kann ich bei Strato für einzelne Domains oder Verzeichnisse eine andere PHP-Version setzen?

Ja, aber nicht über das Kundenlogin.

Die Einstellung dort gilt global für das Paket, für einzelne Verzeichnisse und Subdomains brauchen Sie die .htaccess-Methode.

Was ist der Strato PHP Extended Support und was kostet er?

Das ist ein kostenpflichtiger Dienst, mit dem Strato PHP-Versionen nach ihrem offiziellen End-of-Life weiter betreibt.

Für PHP 8.1 läuft er seit dem 2. März 2026 und wird von Strato als „geringe monatliche Aufwandsentschädigung“ beschrieben.

Einen konkreten Betrag nennt Strato in seinem FAQ nicht, den sehen Sie in Ihrem Kundenlogin.

Wer mindestens PHP 8.4 nutzt, umgeht diese Gebühr komplett.

Wie finde ich heraus, welche PHP-Version tatsächlich läuft?

Am zuverlässigsten über eine phpinfo.php im Stammverzeichnis oder über den Website-Zustand in WordPress.

Die Anzeige im Kundenlogin verrät Ihnen nur, was eingestellt ist, und eine .htaccess kann diese Einstellung überschreiben.

Was ist PHP Boost und brauche ich das?

PHP Boost ist eine optionale Strato-Funktion, die PHP im FastCGI-Modus ausführt und bis zu 100 Prozent schnellere Script-Ausführung verspricht.

Das ist unabhängig von der PHP-Version.

Eine Einschränkung sollten Sie kennen: Bei aktivem PHP Boost wird nur die php.ini im Hauptverzeichnis gelesen, und Änderungen können durch Cache-Verhalten verzögert wirken.

Wo liegen die Fehler-Logs bei Strato?

Unter Datenbanken und Webspace → Statistik → Tab Logfiles → Error-Logfile anzeigen.

Das Log deckt die letzten fünf Tage ab und ist ab dem Paket Hosting Starter verfügbar.

Kurz zusammengefasst

Prüfen Sie zuerst, welche Version läuft, scannen Sie danach Ihre Plugins auf Kompatibilität, machen Sie ein Backup und stellen Sie dann erst um.

In dieser Reihenfolge ist der Wechsel in wenigen Minuten erledigt.

Sie haben es geschafft!

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