WordPress aufräumen: Vorgaben entfernen, Gravatar und Kommentare abschalten

Eine frische WordPress-Installation bringt eine Reihe von Voreinstellungen mit, die niemand bestellt hat.

Im Footer steht der Hinweis „Stolz präsentiert von WordPress“, neben jedem Kommentar erscheint ein Avatar von einem fremden Server, und unter jedem Beitrag wartet ein Kommentarfeld, das sich innerhalb weniger Wochen mit Spam füllt.

Jeder dieser drei Punkte kostet Sie etwas: der Footer-Hinweis Professionalität, der Avatar Datenschutzkonformität, das offene Kommentarfeld Arbeitszeit.

Und wer Kontaktformulare oder Newsletter betreibt, hat noch ein viertes Problem, nämlich ausgehende E-Mails, die beim Empfänger unter Spamverdacht landen.

Dieser Artikel räumt alle vier Baustellen ab, mit vollständigen Klickwegen, den Stellen, an denen es regelmäßig hakt, und einer Reihenfolge, in der Sie vorgehen sollten.

„Stolz präsentiert von WordPress“ aus dem Footer entfernen

Der Satz ist kein Fehler und keine Lizenzpflicht.

Er ist ein Standardtext, den viele Themes im Footer ausgeben, und Sie dürfen ihn jederzeit löschen oder ersetzen, ohne gegen irgendetwas zu verstoßen.

Warum Sie das tun sollten?

Weil dieser Satz jedem Besucher verrät, dass niemand die Website zu Ende konfiguriert hat.

Ein Interessent, der auf Ihrer Kontaktseite überlegt, ob er anruft, liest im Footer eine Werbezeile für eine fremde Software statt Ihres Firmennamens.

Das ist kein Beinbruch, aber es ist ein vermeidbarer Verlust an Souveränität, und die Korrektur dauert je nach Weg zwischen zwei und zehn Minuten.

Weg 1: Der Customizer

Das ist der Weg, der bei den meisten klassischen Themes funktioniert, und er braucht keine einzige Zeile Code.

  1. Anpassen öffnen: Melden Sie sich im WordPress-Dashboard an und gehen Sie auf „Design“ und dann auf „Anpassen“.
  2. Footer-Bereich suchen: In der linken Spalte finden Sie je nach Theme einen Eintrag wie „Website-Informationen“, „Footer“ oder „Fußzeile“.
  3. Text ersetzen: Leeren Sie das Feld mit dem Copyright-Text oder tragen Sie Ihren eigenen ein, beispielsweise Ihren Firmennamen mit Jahreszahl.
  4. Veröffentlichen: Klicken Sie oben auf „Veröffentlichen“, damit die Änderung live geht.

Der große Vorteil dieses Weges: Die Einstellung liegt in der Datenbank und überlebt damit jedes Theme-Update.

Weg 2: Der Site Editor bei Block-Themes

Nutzen Sie ein Block-Theme, also eines der Standard-Themes ab Twenty Twenty-Two oder ein vergleichbares, gibt es den Customizer in dieser Form nicht mehr.

  1. Editor öffnen: Gehen Sie auf „Design“ und dann auf „Editor“.
  2. Footer-Template-Part wählen: Öffnen Sie unter „Muster“ oder „Templates“ den Template Part „Footer“.
  3. Block bearbeiten: Klicken Sie den Absatz mit dem Hinweis an und überschreiben oder löschen Sie ihn.
  4. Speichern: Klicken Sie auf „Speichern“ und bestätigen Sie im Dialog, dass der Template Part gesichert werden soll.

Übersehen Sie diesen Bestätigungsdialog nicht, denn der Site Editor fragt Template und Template Part getrennt ab!

Ein übersehener Haken ist der häufigste Grund dafür, dass im Frontend nichts passiert.

Weg 3: Die footer.php im Child-Theme

Gibt Ihr Theme weder im Customizer noch im Site Editor eine Einstellung dafür her, steht der Text fest im Template.

  1. Datei öffnen: Gehen Sie auf „Design“ und dann auf „Theme-Datei-Editor“, alternativ per FTP in das Theme-Verzeichnis, und öffnen Sie die footer.php.
  2. Textstelle finden: Suchen Sie mit Strg+F nach „Proudly powered“ oder nach der Funktion, die den Text erzeugt, häufig the_privacy_policy_link oder ein eigener Theme-Hook.
  3. Entfernen und speichern: Löschen Sie den gesamten Ausgabeblock, nicht nur den sichtbaren Text, und klicken Sie auf „Datei aktualisieren“.

Und hier kommt die Warnung genau an der Stelle, an der der Fehler passiert: Bearbeiten Sie die footer.php ausschließlich in einem Child-Theme.

Im Parent-Theme ist Ihre Änderung nach dem nächsten Update spurlos weg, und der Hinweis steht wieder da.

Existiert noch kein Child-Theme, genügen als Minimal-Setup eine style.css mit dem passenden Kommentar-Header und eine functions.php.

Wollen Sie sich das sparen, legen Sie den Code stattdessen in „WPCode“ ab, denn dort liegt er theme-unabhängig in der Datenbank.

Und legen Sie vor jedem Eingriff in eine Theme-Datei eine Sicherung an, denn ein einzelner Syntaxfehler in PHP wirft die komplette Website mit einem weißen Bildschirm aus dem Betrieb.

Gravatar deaktivieren

Gravatar steht für „Globally Recognized Avatar“ und ist ein Dienst von Automattic.

Hinterlegt ein Nutzer dort ein Bild zu seiner E-Mail-Adresse, erscheint dieses Bild automatisch auf jeder WordPress-Website, auf der er kommentiert.

Praktisch ist das, datenschutzrechtlich ist es heikel.

Was genau passiert dabei?

WordPress bildet aus der E-Mail-Adresse einen Hash und ruft damit ein Bild von den Servern von Gravatar ab.

Bei diesem Abruf wird die IP-Adresse Ihres Besuchers an einen Drittanbieter mit Sitz in den USA übertragen, und zwar ohne dass der Besucher davon etwas merkt oder zugestimmt hätte.

Das ist dieselbe Konstruktion, die schon bei dynamisch geladenen Google-Schriftarten zu Abmahnungen geführt hat.

Wer sauber arbeiten will, schaltet Gravatar deshalb ab.

Avatare global abschalten

  1. Diskussionseinstellungen öffnen: Gehen Sie im Dashboard auf „Einstellungen“ und dann auf „Diskussion“.
  2. Zum Abschnitt Avatare scrollen: Er liegt ganz unten auf der Seite.
  3. Häkchen entfernen: Deaktivieren Sie die Option „Avatare anzeigen“.
  4. Speichern: Klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

Ab sofort lädt WordPress keine Bilder mehr von den Gravatar-Servern.

Eigene Avatare statt gar keiner

Wollen Sie Autorenbilder behalten, aber lokal ausliefern, brauchen Sie ein Plugin.

„Simple Local Avatars“ hängt an jedes Benutzerprofil ein Upload-Feld und liefert das Bild aus Ihrer eigenen Mediathek aus.

„WP User Avatar“ beziehungsweise dessen Nachfolger „ProfilePress“ kann dasselbe und bringt zusätzlich Benutzerverwaltung mit.

Beide Wege haben denselben Effekt: Das Bild kommt von Ihrem Server, es verlässt keine IP-Adresse Ihres Besuchers die Domain.

Danach kontrollieren

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Einstellung gewirkt hat, sondern prüfen Sie es.

Öffnen Sie eine Seite mit Kommentaren im Inkognito-Fenster, drücken Sie F12 und suchen Sie im Netzwerk-Tab nach gravatar.com.

Taucht dort noch ein Eintrag auf, bindet ein Plugin oder Ihr Theme die Avatare an WordPress vorbei ein, häufig sind Bewertungs-, Foren- oder Mitgliederplugins die Ursache.

Kommentare deaktivieren

Die Kommentarfunktion ist bei WordPress historisch bedingt standardmäßig aktiv, denn das System ist als Blogsoftware gestartet.

Auf einer Unternehmensseite ist sie in den meisten Fällen überflüssig.

Drei Gründe sprechen dagegen, sie offen zu lassen.

Spam. Eine unmoderierte Kommentarfunktion zieht automatisierte Einträge an, und ohne Filter stehen dort nach wenigen Wochen Links zu fragwürdigen Angeboten unter Ihren Texten.

Datenschutz. Jeder Kommentar speichert Name, E-Mail-Adresse und IP-Adresse des Verfassers, und all das müssen Sie in der Datenschutzerklärung benennen, rechtfertigen und auf Verlangen löschen können.

Ablenkung. Auf einer Leistungs- oder Kontaktseite ist jedes zusätzliche Element eine Abzweigung weg vom Angebot.

Kommentare für neue Beiträge abschalten

  1. Diskussionseinstellungen öffnen: Gehen Sie auf „Einstellungen“ und dann auf „Diskussion“.
  2. Beide Optionen deaktivieren: Entfernen Sie die Häkchen bei „Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs erlauben (Pingbacks und Trackbacks)“ und bei „Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren“.
  3. Speichern: Klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

Und jetzt der Punkt, an dem die meisten aufhören und sich später wundern: Diese Einstellung gilt ausschließlich für Beiträge, die Sie ab jetzt anlegen.

Auf allen bestehenden Beiträgen bleibt die Kommentarfunktion offen.

Kommentare auf bestehenden Beiträgen abschalten

  1. Übersicht öffnen: Gehen Sie auf „Beiträge“ und dann auf „Alle Beiträge“.
  2. Alles markieren: Setzen Sie das Häkchen in der Kopfzeile der Tabelle, um alle Einträge der Seite auszuwählen.
  3. Massenbearbeitung starten: Wählen Sie im Dropdown „Mehrfachaktionen“ den Punkt „Bearbeiten“ und klicken Sie auf „Übernehmen“.
  4. Kommentare sperren: Stellen Sie im Feld „Kommentare“ den Wert auf „Nicht erlauben“ und klicken Sie auf „Aktualisieren“.

Beachten Sie, dass die Massenbearbeitung seitenweise arbeitet und WordPress standardmäßig nur 20 Einträge pro Seite anzeigt.

Unter „Ansicht anpassen“ oben rechts erhöhen Sie diese Zahl vorübergehend, dann sind Sie mit einem Durchgang fertig.

Dasselbe Verfahren gilt für Seiten, denn auch die haben in WordPress eine Kommentarfunktion.

Was Sie mit der Entscheidung aufgeben

Ehrlichkeit an dieser Stelle: Kommentare abzuschalten hat auch eine Kehrseite.

Sie verlieren einen direkten Rückkanal zu Ihren Lesern, Sie verlieren regelmäßig nachwachsenden Text auf Ihren Seiten, und auf einem Fachblog verlieren Sie ein Stück Community.

Auf einer Website, die Aufträge gewinnen soll, wiegt das selten schwer, weil der Rückkanal dort das Kontaktformular und das Telefon ist.

Auf einem Blog mit echter Leserschaft sollten Sie stattdessen moderieren statt abzuschalten, also Kommentare erst nach Freigabe veröffentlichen und einen Spamfilter davorsetzen.

Reste im Theme entfernen

Manche Themes zeigen trotz deaktivierter Funktion weiterhin die Überschrift „Kommentare“ oder eine leere Sprechblase in der Beitragsmeta an.

Diese Reste stecken im Template und verschwinden erst, wenn Sie sie dort entfernen oder per CSS ausblenden.

Bedenken Sie dabei, dass display: none das Element nur optisch entfernt, im Quelltext bleibt es stehen.

Spam: im Kommentarbereich und im Postausgang

Spam trifft Sie an zwei völlig verschiedenen Stellen, und beide werden gern verwechselt.

Eingehender Spam in den Kommentaren

Wenn Sie die Kommentarfunktion bewusst offen lassen, brauchen Sie einen Filter.

„Antispam Bee“ ist kostenlos, wird aus Deutschland gepflegt und arbeitet ohne Übermittlung personenbezogener Daten an Dritte, was es für DSGVO-sensible Projekte zur ersten Wahl macht.

„Akismet“ liegt jeder WordPress-Installation bei, ist für kommerzielle Websites jedoch kostenpflichtig und überträgt Kommentardaten zur Prüfung an Automattic.

Ergänzend hilft ein Honeypot-Feld, also ein für Menschen unsichtbares Formularfeld, das Bots zuverlässig ausfüllen und sich damit selbst verraten.

Vorhandenen Spam räumen Sie unter „Kommentare“ ab, indem Sie den Filter „Spam“ öffnen und auf „Spam endgültig löschen“ klicken.

Ausgehender Spamverdacht bei Ihren eigenen E-Mails

Der zweite Fall betrifft Nachrichten, die Ihre Website selbst verschickt, also Formularbestätigungen, Bestellmails und Newsletter.

Landen diese beim Empfänger im Spam-Ordner, spricht man von Spamverdacht, und die Ursache liegt fast nie am Text.

Sie liegt daran, dass Ihr Server nicht nachweisen kann, dass er im Namen Ihrer Domain senden darf.

Drei Einträge im DNS regeln diesen Nachweis.

  • SPF ist ein TXT-Eintrag, der auflistet, welche Server für Ihre Domain senden dürfen. Zwei SPF-Einträge auf derselben Domain führen zu einem Fehler und damit zur Ablehnung, es darf also nur einer existieren.
  • DKIM signiert jede ausgehende Nachricht kryptografisch, der öffentliche Schlüssel liegt ebenfalls als TXT-Eintrag im DNS.
  • DMARC legt fest, was ein Empfänger tun soll, wenn SPF oder DKIM fehlschlagen, und liefert Ihnen Berichte darüber.

Dazu kommt ein Punkt, der bei WordPress besonders oft schiefgeht: Standardmäßig verschickt WordPress E-Mails über die PHP-Funktion mail() vom Webserver, und diese Nachrichten sind weder signiert noch autorisiert.

Installieren Sie deshalb ein SMTP-Plugin wie „WP Mail SMTP“ oder „FluentSMTP“ und lassen Sie Ihre Website über das Postfach versenden, das auch tatsächlich zu Ihrer Domain gehört.

Prüfen lässt sich das Ergebnis in wenigen Minuten.

  1. Testadresse holen: Öffnen Sie „mail-tester.com“ und kopieren Sie die dort angezeigte Einwegadresse.
  2. Nachricht senden: Schicken Sie eine echte Mail Ihrer Website an diese Adresse, etwa über Ihr Kontaktformular.
  3. Auswerten: Klicken Sie auf „Then check your score“ und arbeiten Sie die bemängelten Punkte ab, alles unter 8 von 10 ist Handlungsbedarf.

Zusätzlich zeigt „MXToolbox“, ob Ihre Server-IP auf einer Blacklist steht, und der „Sender Score“ gibt einen groben Ruf-Wert Ihrer Absenderadresse aus.

Versenden Sie Newsletter, gilt außerdem: Schreiben Sie ausschließlich an Empfänger mit bestätigter Anmeldung, denn hohe Beschwerdequoten beschädigen die Reputation Ihrer Domain dauerhaft, und dieser Schaden ist deutlich schwerer zu reparieren als ein fehlender DNS-Eintrag.

Die Reihenfolge für einen Durchgang

Arbeiten Sie die Punkte in dieser Reihenfolge ab, dann kommen Sie in einer knappen Stunde durch.

  1. Sicherung anlegen: Dateien und Datenbank, bevor Sie irgendetwas anfassen.
  2. Footer-Hinweis entfernen: zuerst im Customizer oder Site Editor versuchen, erst danach die Theme-Datei im Child-Theme.
  3. Avatare abschalten: unter „Einstellungen“ und „Diskussion“, danach im Netzwerk-Tab kontrollieren.
  4. Kommentare schließen: erst global, dann per Massenbearbeitung für Beiträge und Seiten.
  5. Spamfilter setzen oder Spam löschen: je nachdem, ob Sie Kommentare behalten.
  6. SMTP einrichten und SPF, DKIM und DMARC prüfen: abschließend mit „mail-tester.com“ testen.
  7. Cache leeren: Caching-Plugin und CDN, sonst sehen Ihre Besucher weiterhin den alten Stand.

Wenn eine Änderung nicht greift

Sehen Sie im Backend das gewünschte Ergebnis, im Frontend aber nicht, liegt es fast immer an einer von drei Ursachen.

Erstens der Cache, denn Ihr Caching-Plugin liefert weiterhin die alte HTML-Datei aus, und ein vorgeschaltetes CDN wie Cloudflare tut dasselbe noch einmal.

Leeren Sie beide vollständig und laden Sie die Seite mit Strg+Shift+R neu.

Zweitens ein Plugin, das die Funktion an WordPress vorbei einbindet, was besonders bei Avataren, Bewertungssystemen und Foren vorkommt.

Deaktivieren Sie zum Test alle Plugins und schalten Sie sie einzeln wieder ein, bis der Effekt zurückkehrt.

Drittens das Theme, das den Footer-Text oder das Kommentarfeld fest im Template ausgibt und sich von den Einstellungen nicht beeindrucken lässt.

Dann bleibt nur der Eingriff in die Template-Datei im Child-Theme.

FAQ

Darf ich „Stolz präsentiert von WordPress“ einfach löschen?

Ja.

WordPress steht unter der GPL, der Hinweis ist ein Standardtext des Themes und keine Lizenzbedingung, das Entfernen hat keinerlei Folgen.

Warum ist der Footer-Text nach dem Theme-Update wieder da?

Weil die Änderung in der Datei des Parent-Themes lag und beim Update überschrieben wurde.

Arbeiten Sie in einem Child-Theme oder legen Sie den Code in „WPCode“ ab, dann ist er update-sicher.

Ist Gravatar ein DSGVO-Problem?

Beim Laden eines Gravatars wird die IP-Adresse Ihres Besuchers an einen Drittanbieter in den USA übertragen, ohne dass der Besucher zugestimmt hat.

Wer das vermeiden will, schaltet die Avatare unter „Einstellungen“ und „Diskussion“ ab oder liefert lokale Bilder über ein Plugin wie „Simple Local Avatars“ aus.

Warum sind auf alten Beiträgen weiterhin Kommentare möglich?

Weil die Einstellung unter „Diskussion“ nur für neu angelegte Inhalte gilt.

Bestehende Beiträge und Seiten stellen Sie über die Massenbearbeitung im Feld „Kommentare“ auf „Nicht erlauben“ um.

Was bedeutet Spamverdacht bei E-Mails?

Der Empfängerserver hält Ihre Nachricht für unerwünscht und stellt sie in den Spam-Ordner zu, statt sie abzulehnen.

Auslöser sind meist fehlende oder fehlerhafte SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge sowie ein Versand direkt über den Webserver statt über ein echtes Postfach.

Welcher Spamfilter für Kommentare ist der richtige?

„Antispam Bee“ für datenschutzsensible Projekte, weil es ohne Datenübermittlung an Dritte arbeitet und kostenlos ist.

„Akismet“ erkennt mehr, ist auf kommerziellen Websites aber kostenpflichtig und überträgt Kommentardaten zur Prüfung.

Muss ich Kommentare in der Datenschutzerklärung erwähnen?

Solange die Funktion aktiv ist, ja, denn sie speichert Name, E-Mail-Adresse und IP-Adresse.

Nach der vollständigen Deaktivierung entfällt dieser Abschnitt, vorhandene Altkommentare sollten Sie dann ebenfalls löschen.

Damit ist der Standard weg

Die vier Baustellen haben eines gemeinsam: Sie entstehen nicht durch einen Fehler, sondern dadurch, dass eine Voreinstellung nie angefasst wurde.

Nach diesem Durchgang zeigt Ihr Footer Ihren Namen, es verlässt keine Besucher-IP mehr Ihre Domain, unter den Beiträgen sammelt sich nichts mehr an, und Ihre Formularmails kommen an.

Sie haben es geschafft!

Wie Sie Ihre Installation dauerhaft sauber und aktuell halten, lesen Sie in unserem Beitrag zur Website-Wartung.

Sie möchten das nicht selbst umsetzen? Wir übernehmen das für Sie. Mehr dazu auf unserer Seite Website-Wartung.